Aus dem Gemeinderat:
gemeinsamer Tennisstandort in Ilvesheim
Das Hallenbad ist für den öffentlichen Badebetrieb seit einigen Jahren geschlossen, der Bau des Kombibads hat begonnen, die Kinderkrippe ist aus den Containern in die neuen Räume in die Mehrzweckhalle gezogen und nicht zuletzt wurde auch die autarke Heizungs- und Lüftungsanlage der Neckarhalle in die Wege geleitet – deshalb können nun auch die Planungen für den Abriss des Hallenbads und für eine Wohnbebauung in diesem Bereich vorangetrieben werden.
Offen ist noch die Frage, ob auch die Flächen des TCN für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Und diese Frage kann nur gemeinsam mit dem TCN beantwortet werden.
Als mögliche neue Heimat des TCN kristallisierte sich recht schnell – nach Prüfung verschiedener Alternativen – eine Fläche des ehemaligen Freibadgeländes am Rand des Neckarstadiums heraus.
Seitdem wurden in den vergangenen Monaten von Verwaltung und den Fraktionen zahlreiche Gespräche mit dem TCN und der Tennisabteilung der Spielvereinigung geführt, wie eine zukunftsfähige Lösung aussehen könnte.
Die gefundene Lösung überzeugt und wurde nun vom Gemeinderat beschlossen:
Der TCN zieht um in den Bereich des Neckarstadions.
Die Gemeinde errichtet insbesondere fünf zusätzliche Tennisplätze und an der Stelle der Tennishütte der Spielvereinigung entsteht ein gemeinsames Vereinsheim von Tennisabteilung und TCN. Zudem wird die bestehende Terrasse nach Süden hin deutlich erweitert.
Die geschätzten 1,2 Millionen € Baukosten trägt die Gemeinde.
Man hört oder liest oft von „Win-Win“-Situationen, aber bei genauerem Hinsehen profitiert meist nur eine Seite.
Hier ist dies nicht so: im Bereich des Neckarstadions entsteht eine moderne und zukunftsweisende Tennisanlage, von der TCN wie Tennisabteilung auf Jahre hinaus profitieren werden.
Die Gemeinde kann rund um die Neckarhalle ein attraktives Wohnbaugebiet entwickeln, das an den Neckarkanal angrenzt.
Und nicht zuletzt erhält Ilvesheim in der Neckarschleife mit dem Bau des Kombibads und der Tennisanlage ein Sport- und Freizeitzentrum, das mit seiner Vielzahl an verschiedenen Angeboten in der Metropolregion Rhein-Neckar seines gleichen sucht.
Der Gemeinderat hat nun mit seinem Beschluss ein verbindliches Angebot auf den Tisch gelegt.
Nun sind nun beide Vereine am Zug, ihre Mitglieder müssen entscheiden, ob sie diesen Weg mitgehen und diese Chance ergreifen wollen. Denn nur dann wird es dazu kommen.
Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler würde sich freuen und drückt die Daumen!