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Weinwanderung

| Samstag 26. 09. 2026 - 17:07 Uhr |
Aus dem Kreistag:
Einrichtung einer Haushaltsstrukturkommission
Der Kreistag stimmte vor der Sommerpause bei seiner Sitzung in Waibstadt einstimmig für die Einrichtung einer Haushaltsstrukturkommission.
Aufgabe der Kommission ist die systematische und ergebnisoffene Überprüfung der Haushaltsansätze im Kreishaushalt und im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik im Hinblick auf vorhandene Einsparpotenziale sowohl konsumtiv als auch investiv sowie das Ausschöpfen sämtlicher Möglichkeiten zur Erzielung von Einnahmen.
Dies ist dringend erforderlich, denn der Kreishaushalt ist in Schieflage geraten.
Während bis 2022 durchweg teils hohe positive Ergebnisse erzielt wurden, sind seit 2023 enorme Defizite zu verzeichnen. Die Ursachen sind Steigerungen im Sozialbereich, insbesondere die Jugendhilfe, die Eingliederungshilfe sowie die Hilfe zur Pflege steigen von Jahr zu Jahr stark an, ohne dass Bund oder Land ausreichend für einen finanziellen Ausgleich sorgen. Hinzu kommt ein hohes strukturelles Defizit der Kreiskliniken, das aus dem Kreishaushalt auszugleichen ist.
In Zusammenarbeit mit der Verwaltung soll die Haushaltsstrukturkommission deshalb Vorschläge zur Entlastung des Haushalts entwickelt werden.
Im Fokus steht dabei eine dauerhafte Stabilisierung der Kreisfinanzen unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der kreisangehörigen Städte und Gemeinden.
Die Haushaltsstrukturkommission besitzt keine eigenen Entscheidungsbefugnisse, die Zuständigkeiten des Kreistags sowie seiner Ausschüsse bleiben bestehen. Die Haushaltsstrukturkommission soll vielmehr gemeinsam mit der Verwaltung Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung zu erarbeiten.
Die Beschlussfassung erfolgt dann ausschließlich in den zuständigen Gremien nach den Vorschriften der Landkreisordnung sowie der Hauptsatzung des Rhein-Neckar- Kreises im Rahmen der Haushaltsberatungen.
Aus den Reihen der Freien Wähler wurden die Kreisräte Bürgermeister Christoph Oeldorf (Schriesheim), Bürgermeister Stefan Weisbrod (Reilingen) und unser Ilvesheimer Fraktionsvorsitzender Peter Riemensperger in die Haushaltsstrukturkommission gewählt.
Die ersten beiden nicht-öffentlichen Sitzungstermine der Haushaltsstrukturkommission fanden bereits unmittelbar nach der Kreistagssitzung Ende Juli statt.
Und die Kommission wird ihre Arbeit nach der Sommerpause im September fortsetzen, damit der Kreistag ab Oktober – mit hoffentlich positiven Ergebnissen - in die Haushaltsberatungen für 2027 eintreten kann.
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| Sonntag 13. 09. 2026 - 11:14 Uhr |
Öffentliche Fraktionssitzung
Die nächste öffentliche Fraktionssitzung der Freien Wähler findet am Dienstag, 22. September 2026 um 18:00 Uhr in der Krone statt.
Wie üblich werden wir auch diesmal die Tagesordnungspunkte der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen.
Trotzdem nehmen wir uns natürlich auch die Zeit, andere aktuelle ortspolitische Themen zu diskutieren.
Und: Der Treff steht jedem – auch Nichtmitgliedern – offen.
Also: Kommen Sie und diskutieren mit uns und bringen Sie sich ein.
Selbstverständlich können Sie uns wie immer auch einfach nur mitteilen, wo Sie in Ilvesheim der Schuh drückt!
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| Dienstag 01. 09. 2026 - 12:54 Uhr |
Sanierung und Umgestaltung der Scheffelstraße
Die Ilvesheimer Straßen sind 2015 für ein Straßenerhaltungsmanagement vollständig, detailliert und insbesondere im Hinblick auf den baulichen Zustand erfasst und bewertet worden.
Von den insgesamt 245.000 Quadratmetern Straßen- und Wegeflächen in der Inselgemeinde wurden bei drei Prozent ein schlechter Zustand festgestellt – darunter war ganz überwiegend auch in der Scheffelstraße.
Daher war es folgerichtig, dass der Gemeinderat Mitte 2025 beschlossen hat, diese mit einem Gesamtaufwand von über 900.000 € zu sanieren.
Wobei der Begriff „Sanierung“ der Maßnahme nicht gerecht wird, denn es erfolgt eine komplette Umgestaltung.
Die Gehwege fallen weg, stattdessen wird die Scheffelstraße wird dann verkehrsrechtlich eine „Spielstraße“ sein, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Angelegt wird die Scheffelstraße mit dem gleichen versicherungsfähigen Pflaster, wie es bereits in der Lessingstraße verwendet worden war.
Mittlerweile sind die Arbeiten weit fortgeschritten: die Wasserleitung wurde erneuert und der Abwasserkanal im Inliner-Verfahren saniert.
Aktuell wird im zweiten Bauabschnitt zwischen Schiller- und Hebelstraße für den Überschwemmungsschutz bei Starkregenereignissen in der Mitte der Scheffelstraße eine Rinne angelegt, die das Risiko übergelaufener Keller deutlich reduzieren wird.
Die Arbeiten für den weit größeren zweiten Bauabschnitte hatten Mitte Juni begonnen und die Arbeiten verliefen weiterhin trotz der großen Hitze in den letzten Wochen zügig und weitgehend reibungslos – Hut ab vor den beteiligten Arbeitern.
Problematisch ist nach wie vor zu manchen Zeiten die Parksituation. Weite Wege, beispielsweise Einkäufe vom gefundenen Parkplatz durch die Baustelle zu transportieren, sind die Regel.
Leider wird dies nach wie vor durch zahlreiche Wohnmobile und Wohnwagen verschärft. Dies ist ein wirkliches Ärgernis für die Anwohner, aber ohne Einsicht der Besitzer der Wohnwagen und -mobile lässt sich hieran leider nichts ändern.
Aber der weit größere Teil der Arbeiten ist erledigt und das Ende der Baustelle und die schöne neue Scheffelstraße sollten nicht mehr allzu weit in der Zukunft liegen.
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| Dienstag 25. 08. 2026 - 11:37 Uhr |
Aus dem Kreistag:
Aktuelles von der AVR
Die AVR Kommunal legte mit dem „Bericht über die abfallwirtschaftliche Entwicklung im Rhein-Neckar-Kreis im Jahr 2025“ erneut eine insgesamt erfolgreiche Abfallbilanz vor, berichtet unser Kreisrat Peter Riemensperger.
Im Jahr 2025 sind im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt 67.261 Tonnen an brennbaren Abfällen angefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Menge um 1.180 t gesunken. Die über die Sammlung erfasste Restmüllmenge hat sich hierbei um 464 t auf 53.392 t verringert.
Und von den Gemeinden wurden im Jahr 2025 insgesamt 499 t wilder Müll eingesammelt!
Gegenüber dem Jahr 2024 mit 57.863 t Wertstoffen sind die Wertstoffmengen aus der Grünen Tonne plus im Jahr 2025 mit 56.031 t leicht gesunken.
Der Rückgang ist insbesondere auf die weiterhin rückläufigen Mengen aus Papier, Pappe und Kartonagen zurückzuführen. Die Papiermengen sind im Jahr 2025 um 987 t auf 29.859 t gesunken.
Die Zahlen zeigen, dass die vermehrte Nutzung digitaler Medien das Aufkommen an Zeitungen, Katalogwaren und Illustrierten verringert, der Onlinehandel führt im Gegenzug zu einem höheren Anfall bei Kartonagen.
Durch den fehlenden Anteil an „schweren“ Printmedien im Sammelgemisch nimmt das Gewicht an Altpapier ab, während das Volumen zunimmt.
Um dem Rechnung zu tragen, können Bürgerinnen und Bürger seit Januar 2022 zusätzliche grüne Tonnen ohne zusätzliche Gebühren anfordern. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. So wurden 2025 zusätzlich 1.250 grüne Tonnen ausgeliefert.
Die von der AVR erzielten Erlöse aus der Vermarktung von Altpapier schwankten 2025 stark und pendelten sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2024 ein.
Auch bei den durch die Firma Kühl aufgestellten blauen Tonnen im Rhein-Neckar-Kreis sowie deren Leerungen spiegelten sich die Schwankungen auf dem Altpapiermarkt wider.
In Zeiten geringer Papiererlöse gingen bei der AVR zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern ein, wonach blaue Tonnen zeitweise nicht geleert wurden.
Dies entspricht auch der bundesweiten Erkenntnis, dass private Sammler bei einem geringen Papiererlös die Tonnen eher nicht leeren.
Zu berücksichtigen ist ferner, dass bei einer Sammlung durch einen privaten Entsorger der AVR die Erlöse aus der Vermarktung des gesammelten Altpapiers entgehen und somit im Gebührenhaushalt fehlen.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 47.881 t Bioabfälle erfasst. Gegenüber 2024 sind dies 5 % weniger. Die im Jahr 2025 gesunkene Biomüllmenge ist auf den sehr trockenen Sommer mit einem geringeren Anfall an krautigem Grünschnitt wie beispielsweise Rasenschnitt zurückzuführen.
Seit April 2019 werden die eingesammelten Bioabfälle in der Bioabfallvergärungsanlage der AVR BioTerra GmbH & Co. KG in Sinsheim verwertet und damit einer qualitativ hochwertigen Verwertung zugeführt.
Die Erlöse hieraus helfen genau wir die Erlöse aus der Papierverwertung dabei, die Abfallgebühren im Rhein-Neckar-Kreis möglichst stabil zu halten.
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| Dienstag 18. 08. 2026 - 15:51 Uhr |
Familienzentrum „Rose“ eingeweiht
In Kürze wird das Familienzentrum „Rose“ mit angeschlossenem Schutzwohnen, ein Frauen- und Kinderschutzhaus in Ilvesheim eröffnet.
Hier entstehen insgesamt 28 Familienplätze.
Der DRK-Kreisverband Mannheim ist Träger und betreibt das Frauenhaus im Auftrag des Rhein-Neckar-Kreises.
Im Herzen von Ilvesheim wird mit dem Familienzentrum Rose eine Verbindung von Schutzwohnen und Begegnungsort geschaffen.
Familien, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, wohnen hier offen mitten in Ilvesheim. Offen, weil der Standort und die Nutzung der Immobilie nicht geheim ist und trotzdem sicher, da mit höchsten und modernen Standards dafür gesorgt wird, dass der Schutzraum für die Betroffenen gegeben ist.
Neben dem Bereich Schutzwohnen entsteht auch ein Begegnungsort an dem Begegnung geschaffen und Beratung angeboten werden soll.
Mit dem offenen Konzept setzen Rhein-Neckar-Kreis und DRK ein Zeichen für Sichtbarkeit und gegen Stigmatisierung.
Denn das Haus ist nicht anonym, sondern wird mit Hilfe eines Chipsystems gesichert.
Im vorderen Bereich des Haues befindet sich das Familienzentrum, das für die Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer, aber auch für die Bewohnerinnen des Schutzwohnens offen und zugänglich ist. In den Räumlichkeiten des Familienzentrums befindet sich auch ein Beratungsbüro, das im Rahmen der Beratungsstelle für Frauen, aber auch für andere Beratungsangebote genutzt werden kann.
Das traditionsreiche Gasthaus „Zur Rose“ in der Ilvesheimer Schlossstraße – oder in der Renn, wie die alten Ilvesheimer sagen – schloss im Dezember 2021 für immer seine Pforten und wird seit April 2024 grundlegend umgebaut.
Für den Standort „Rose“ in Ilvesheim sprachen die gute Erreichbarkeit im Rhein-Neckar-Raum und die laut DRK hervorragende Unterstützung durch den Gemeinderat und die Verwaltung dder Gemeinde Ilvesheim.
Finanziert wurde der Umbau der „Rose“ durch das Land mit 1,5 Millionen €, die Hector-Stiftung mit 2,8 Millionen € sowie mit Eigenmitteln des DRK 800.000 €. Die laufende Finanzierung wird durch den Rhein-Neckar-Kreis sichergestellt.
Obwohl noch kleinere Arbeiten zu erledigen sind, wurde vergangene Woche das Familienzentrum „Rose“ im Beisein von Repräsentanten vom Land, der Hector-Stiftung, von Landrat Manuel Just, Bürgermeister Thorsten Walther sowie zahlreichen Kreis- und Gemeinderäten eingeweiht.
Ehrensache, dass auch die Freien Wähler aus Gemeinderat und Kreistag mit Conni Fischer, Bernhard Ries, Peter Riemensperger in Doppelfunktion und der Vorsitzende der Kreistagsfraktion John Ehret zahlreich bei der Einweihung dieser segensreichen Einrichtung mitten in Ilvesheim zahlreich vertreten waren.
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