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News
Dienstag 02. 08. 2022 - 17:06 Uhr

Aus dem Gemeinderat:
Keine ausreichende Mehrheit für die „Inselgemeinde“

Ende 2020 wurde die Gemeindeordnung geändert. Dadurch ist es für Kommunen leichter als bisher möglich, neben dem Gemeindenamen eine weitere Bezeichnung zu führen.
Solche Zusatzbezeichnungen müssen eine charakterisierende Aussage zum Beispiel über eine Eigenart einer Gemeinde enthalten. Von besonderer Bedeutung sind dabei das eigene Selbstverständnis der Gemeinde und der Einwohnerinnen und Einwohner im Hinblick auf die Zusatzbezeichnung als identitätsstiftendes Element.

Im vergangenen Jahr haben 23 Städte und Gemeinden diese Möglichkeit, die die Gemeindeordnung nun bietet, genutzt und erfolgreich eine Zusatzbezeichnung beim Innenministerium beantragt.
Darunter sind zum Beispiel Eschelbronn mit der Zusatzbezeichnung Schreinerdorf, Mosbach als Hochschulstadt, Osterburken mit Römerstadt, Walldürn nennt sich nun auch Wallfahrtsstadt sowie Weinsberg Weibertreustadt.
In all diesen Orten hatte der jeweilige Gemeinderat einstimmig zugestimmt, die Zusatzbezeichnung zu beantragen.

Ilvesheims Alleinstellungsmerkmal ist ohne Zweifel, dass es seit dem Bau des Neckarkanals zu einem großen Teil eine Insel ist, was sich in vielerlei Hinsicht identitätsstiftend auswirkt: In der Umgebung werden die Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer als Insulaner bezeichnet, unser Karnevalsverein heißt KV Insulana, zahlreiche Festivitäten wie zum Beispiel der Fastnachtszug „Die lachende Insel“ oder die Inselkerwe nehmen ganz bewusst auf die Insellage Bezug und nicht zuletzt ist Logo der Gemeinde eine stilisierte Insel.

Außer Ilvesheim kämen nur zwei weitere Kommunen als „Inselgemeinde“ in Betracht: Reichenau und Mainau, wobei letzteres wohl eher „Blumeninsel“ oder ähnliches wählen würde.

Alles Werben, die „Inselgemeinde“ auch „offiziell“ zu machen und sie selbstbewusst zu für jedermann und jedefrau zu präsentieren, hatte im Ilvesheimer Gemeinderat unter dem Strich leider keinen Erfolg.
Trotz zwölf Ja-Stimmen und keiner Nein-Stimme wurde unser Antrag nicht angenommen, denn für den Namenszusatz „Inselgemeinde“ hätte es eine Mehrheit von drei Viertel aller Gemeinderäte und Gemeinderätinnen - also fünfzehn Ja-Stimmen - gebraucht.

Somit wirken die sieben Enthaltungen der Grünen und der beiden Frauen der CDU letztlich wie Nein-Stimmen.

Die Grünen begründeten ihre Enthaltungen mit einem fehlenden Stimmungsbild aus der Bevölkerung.
Dabei hätte man in den letzten Wochen nur mit offenen Ohren durch den Ort gehen oder Veranstaltungen besuchen müssen – denn die „Inselgemeinde“ überall ein Thema und wurde ganz, ganz überwiegend für gut befunden. Gleiches hätte man durch einen Blick in die sozialen Medien erfahren können. Und auch auf unserer Homepage haben sich Stand Ende Juli 269 von 291 Umfrageteilnehmern – das sind über 92 % - für die Inselgemeinde ausgesprochen.

Aber all dies hat nichts genutzt, was wir Freien Wähler sehr, sehr schade finden. Hier wurde eine große Chance vertan, einmal wieder ein positives Signal aus dem Gemeinderat – der Vertretung der Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer - auszusenden.




Dienstag 05. 07. 2022 - 20:09 Uhr

Kombibad: Detailplanungen und Erstellung
der Ausschreibungsunterlagen beauftragt

Der Gemeinderat hat nun mit Stimmen der Freien Wähler, der SPD sowie Teilen der CDU wichtige Schritte auf dem Weg zum Bau des Kombibads beschlossen.
Konkret wurden die Planungsbüros mit der Ausführungsplanung und der Vorbereitung der Auftragsvergaben für die Bauarbeiten beauftragt.

Grundlage hierfür war der Antrag der Freien Wähler im Frühjahr 2022, der zum Inhalt hatte, dass die Planungen für das Kombibad voranzutreiben sind, sobald die Baugenehmigung vorliegt.
Dies ist seit kurzem der Fall, so dass der nun gefasste Beschluss nur folgerichtig war.

Die Ausführungsplanung umfasst sämtliche Details des Kombibads, so dass an deren Erledigung noch detailliertere Kostenaussagen als bisher möglich sind.
Ein Umdenken wird es bei Energieversorgung – bisher war Gas angedacht – geben. Die Freien Wähler sehen dies als Chance: wenn es gelingt, das Kombibad komplett mit regenerativen Energien zu betreiben, wird das Kombibad auch in dieser Hinsicht ein Leuchtturm werden!

Die Vergabe bis nur bis zur Erstellung ist aufgrund der dann noch größeren Kostensicherheit sinnvoll und entspricht im Übrigen auch dem Antrag der Freien Wähler, der die Wahl eines günstigen Vergabezeitpunkts forderte.

Aufgrund unseres Vorschlags ergänzte der Gemeinderat außerdem den Beschluss um den Passus, dass die Planungsleistungen vertraglich so zu terminieren sind, dass nach Abschluss der Sanierung der Mehrzweckhalle mit dem Bau des Kombibads begonnen werden kann.
Wenn die Baumaßnahme „Mehrzweckhalle“ planmäßig verläuft, wird dies Ende 2023/Anfang 2024 der Fall sein.
Diese Zeit bis dahin wird auch für die Detailplanungen und die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für das Kombibad benötigt werden.

Es geht also voran!

Grafik: KPlan




Dienstag 28. 06. 2022 - 22:15 Uhr

Geothermie und Lithiumgewinnung in Ilvesheim?
Chancen und Risiken…..

Zahlreiche Gemeinderäte und Vertreter der Verwaltung informierten sich in Insheim bei Landau bei der Fa. Vulcan Energy über Geothermie-Kraftwerke und Lithiumgewinnung.

Vulcan Energy hat das sogenannte Aufsuchungsrecht für Erdwärme und Lithium im „Erlaubnisfeld Mannheim“, zu dem zum großen Teil auch Ilvesheim gehört und wird noch in diesem Jahr auf Ilvesheimer und Mannheimer Gemarkung den Untergrund untersuchen.
Angaben des Unternehmens zufolge werden diese Untersuchungen mittels 3D-Seismik mit einem Vibrationsfahrzeug durchgeführt, das Schallwellen erzeugt, mit deren Hilfe Erkenntnisse zu Thermalwasser und Lithiumaufkommen im Untergrund gewonnen werden können.

Die Vorteile der Geothermie sind einleuchtend: die Wärmegewinnung erfolgt CO2-frei, unabhängig von Sonne und Wind und ist nahezu unbegrenzt verfügbar.

Allerdings gibt es auch Risiken.
Doch durch die gute Datengrundlage mittels 3D-Seismik will Vulcan Energy verbleibende Restrisiken der Geothermie- und Lithiumgewinnung minimieren.

Komme es trotz aller Vorkehrungen zu einem Schaden, bestehe eine Beweislastumkehr – das heißt Vulcan Energy muss beweisen, dass es nicht für den Schadenverantwortlich ist – sowie Versicherungsschutz für die Geschädigten.

Die Gemeinde Ilvesheim hat im Zusammenhang mit der Geothermie- und Lithiumgewinnung keinerlei Zuständigkeit.
Weder Gemeinderat noch Verwaltung können also Genehmigungen erteilen oder Verbote aussprechen.

In Anbetracht der Chancen, aber auch der Risiken werden wir dennoch die anstehenden Untersuchungen und auch eventuell spätere Bohrungen aufmerksam und kritisch begleiten.




Dienstag 24. 05. 2022 - 18:01 Uhr

Antrag „Inselgemeinde“
Umfrage – Zwischenergebnis eindeutig!

Soll Ilvesheim sich künftig auch ganz offiziell „Inselgemeinde“ nennen dürfen?
Dann würde zum Beispiel „Inselgemeinde“ auf jedem Ortsschild stehen.

Die Fraktion der Freien Wähler fände dies gut und hatte deshalb einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht.

Grüne und CDU wollten sich vor einer Entscheidung erst ein Meinungsbild einholen.

Deswegen haben die Freien Wähler auf ihrer Homepage eine kleine Umfrage hierzu veröffentlicht.

Und man kann sagen: Die Meinung der Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer dazu ist ziemlich eindeutig!
Stand 21. Mai hatten sich 216 Personen an der Umfrage beteiligt, davon sind 200 Personen für die Zusatzbezeichnung „Inselgemeinde“.
Dies entspricht einem Anteil von mehr als 92 Prozent!

Wer noch abstimmen möchte, kann dies gerne hier in der rechten Spalte tun…




Dienstag 03. 05. 2022 - 18:13 Uhr

Aus dem Gemeinderat:
Schaffung von Wohnraum in Ilvesheim

Ein wichtiges Ilvesheimer Zukunftsthema ist der Wohnungsbau.

Es vergeht keine Woche, ohne dass man gefragt wird, ob man nicht jemanden wüsste, der eine Wohnung in Ilvesheim zu vermieten hat.
In den allermeisten Fällen muss man dies verneinen.
Der Wohnungsmarkt ist leergefegt und die Freien Wähler sehen die Gefahr, dass mehr und mehr junge Menschen, die einen eigenen Haushalt gründen wollen, aus Ilvesheim mangels Wohnungen wegziehen müssen.

Es ist dringend geboten, in diesem Jahr im Gemeinderat, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine ergebnisoffene Diskussion einzutreten, wo auf unserer Gemarkung Wohnungsbau realisiert werden kann und soll.
Und anders als andere Gemeinden sind wir in der glücklichen Lage, dass es hierfür verschiedene Optionen gibt!

Dazu passt, dass der Nachbarschaftsverband aktuell die Entwicklungen im Wohnungsbau von 2005 bis 2021 erfasst, sichtbar gemacht und sich mit der Frage beschäftigt hat, welchen Beitrag die Entwicklungen der letzten Jahre für die Wohnungsnachfrage geleistet haben und wie zukünftige Wohnungsbauentwicklungen ausgestaltet werden können, um eine flächensparende und nachhaltige Siedlungsentwicklung zu befördern.

Martin Müller, Geschäftsführer des Nachbarschaftsverbands stellte im Gemeinderat die Erkenntnisse dieser Studie vor.

In den letzten Jahren sei die Nachfrage nach Wohnungen in der Region deutlich gestiegen und hat zu erheblichen Spannungen am Wohnungsmarkt geführt.
Auch künftig sei mit einem deutlichen Bevölkerungswachstum und einer weiterhin starken Nachfrage nach Wohnungen zu rechnen.
Gerade in den letzten Jahren sei es für viele Menschen zunehmend schwer geworden, Wohnraum zu finden. Die Wohnungsnot betreffe mittlerweile alle Bevölkerungsgruppen und sie betreffe eine Region, in der die Grenzen einer sinnvollen Siedlungsentwicklung nahezu erreicht sind.

Neue Baugebiete für den Wohnungsbau stünden im Zielkonflikt mit den Erfordernissen des Freiraum- und Naturschutzes sowie der Landwirtschaft.

Damit rücke die Frage in den Fokus, wie künftige Siedlungsentwicklung auf immer weniger Fläche vernünftig organisiert werden kann und wie Grund und Boden möglichst effizient für den Wohnungsbau genutzt werden können.
Das Spannungsverhältnis zwischen Siedlungsdruck und Freiraumschutz führe dazu, dass kompaktere Strukturen angestrebt werden sollten, da diese für mehr Personen und Nachfragegruppen Wohnraum zur Verfügung stellen und einen deutlich stärkeren Beitrag für eine nachhaltige und langfristige Siedlungsentwicklung leisten.
Bei der Konzeption eines Wohngebietes sollte es stets auch um die Frage gehen, für wen und für wie viele gebaut wird.

Martin Müller schloss seine Ausführungen mit dem Angebot, das der Nachbarschaftsverband unsere bei den Diskussionen zur jeweiligen Konzeption von zukünftigen Entwicklungen gerne unterstützen wird.

Aus Sicht der Freien Wähler war dieser Vortrag ein guter Startschuss für die Diskussionen, wo auf unserer Gemarkung Wohnungsbau realisiert werden kann und soll.
Nun gilt es am Ball zu bleiben!






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Soll Ilvesheim sich auch ganz offiziell „Inselgemeinde“ nennen dürfen? Dann würde z.B. „Inselgemeinde“ zusätzlich zu den anderen Angaben auf jedem Ortsschild stehen!



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