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Mittwoch 14. 11. 2018 - 16:49 Uhr

„DE EDLE WILDE“:
Christian Chako Habekost kommt wieder nach Ilvesheim!

Nachdem wir bereits von einigen Ilvesheimerinnen und Ilvesheimern darauf angesprochen wurden:

Ja, es stimmt - Chako kommt wieder nach Ilvesheim: am Samstag, 19. Oktober 2019 präsentiert er sein neues Programm „DE EDLE WILDE“ in die Ilvesheimer Mehrzweckhalle.

Der Start des Vorverkaufs steht noch nicht fest. Er wird jedoch rechtzeitig hier, online und in der Presse bekanntgegeben. Wir bitten noch um ein bisschen Geduld…..

Damit wirklich jeder Interessierte die gleiche Chance auf den Kauf von Eintrittskarten hat, werden wir aufgrund der Erfahrungen der bisherigen Vorverkäufe, alle Eintrittskarten in den Vorverkauf zu geben.

Vorbestellungen für Eintrittskarten oder Kartenreservierungen sind deshalb nicht möglich. Für diese Vorgehensweise bitten wir um Ihr Verständnis.

Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch – und natürlich freuen wir uns auf „DE EDLE WILDE“!




Mittwoch 14. 11. 2018 - 16:47 Uhr

Öffentliche Fraktionssitzung

Die nächste öffentliche Fraktionssitzung der Freien Wähler findet am Mittwoch, 21. November 2018 ab 19:00 Uhr im Clubhaus der Spielvereinigung statt. Wie üblich werden wir auch diesmal die Tagesordnungspunkte der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen.

Trotzdem ist natürlich auch genug Zeit und Raum, andere aktuelle ortspolitische Themen zu diskutieren.

Und: Der Treff steht jedem – auch Nichtmitgliedern – offen.

Also: Kommen Sie und diskutieren mit uns und bringen Sie sich ein. Selbstverständlich können Sie uns wie immer auch einfach nur mitteilen, wo Sie in Ilvesheim der Schuh drückt!




Mittwoch 07. 11. 2018 - 09:14 Uhr

Stolpersteine in Ilvesheim?

Die Fraktion der Grünen im Gemeinderat hatte beantragt, Stolpersteine in Ilvesheim zu verlegen. In der letzten Sitzung diskutierte und entschied der Gemeinderat über diesen Antrag.

Die Fraktion der Freien Wähler beschäftigte sich in diesem Zusammenhang in ihrer Fraktionssitzung im Vorfeld hauptsächlich mit zwei Fragen: Brauchen wir in Ilvesheim tatsächlich Stolpersteine, so wie es im Antrag der Grünen hieß? Muss man dem Antrag der Grünen nicht eigentlich zustimmen, wenn man verhindern will, in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden?

Der Fraktionsvorsitzende Peter Riemensperger erinnerte dann in seiner Stellungnahme für die Freien Wähler in der Gemeinderatssitzung daran, dass im Rat bereits vor über zehn Jahren über die Verlegung von Stolpersteinen diskutiert worden war. Seiner Zeit entschied sich der Gemeinderat gegen die Verlegung von Stolpersteinen. Vielmehr hat er eine Idee und Konzeption aufgegriffen, die im Rahmen der Zukunftswerkstätten – und somit aus der Ilvesheimer Bürgerschaft heraus – entwickelt wurde: eine zentrale Gedenkstätte im kleinen Park vor der Gemeindebücherei.

Diese Idee hatte seiner Zeit überzeugt, gab es dann doch einen Ort, an dem der Verbrechen im Dritten Reich gedacht werden kann. Die Gedenkstätte wurde vor genau zehn Jahren, als sich die Deportation der Juden durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich zum siebzigsten Mal jährte, unter großer Anteilnahme der Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer mit einer würdevollen Veranstaltung eingeweiht.

Seit dem findet dieses Gedenken unter großer Anteilnahme in jedem Jahr statt, in wenigen Tagen ist es wieder soweit. Dies zeigt, dass die Entscheidung für die zentrale Gedenkstätte die richtige war.

Davon abgesehen sind die sogenannten Stolpersteine alles andere als unumstritten. Es handelt sich um ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, der die Urheberrechte für die Stolpersteine und somit ein Monopol besitzt. Selbst nicht alle jüdischen Verbände stehen dahinter, wie man leicht durch eine Onlinerecherche erfahren kann. Dies mag sicher auch daran liegen, dass die Verlegung der Stolpersteine stets ein Event ist, bei dem mehr der Künstler im Mittelpunkt steht als die Menschen, derer gedacht werden soll.

Auch deshalb halten die Freien Wähler die Entscheidung für die Gedenkstätte (und gegen die Stolpersteine) nach wie vor für richtig. Und auch niemand im Gemeinderat muss sich aufgrund dieser Entscheidung in irgendeine Ecke stellen lassen.

Wenn man berücksichtigt, dass die Gemeinde Ilvesheim gemeinsam mit der Universität Mannheim und der Heinrich-Vetter-Stiftung auch das Forschungsprojekt „Arisierung und Wiedergutmachung in Ilvesheim“ finanziert, überrascht zudem der Zeitpunkt des Antrags der Grünen-Fraktion. Sofern man – über die bestehende Gedenkstätte hinaus – über weitere Formen des Gedenkens nachdenken möchte, dann wäre sicher der Abschluss dieses Forschungsprojekts der richtige Zeitpunkt dafür.

Soweit die Stellungnahme von Peter Riemensperger für die Fraktion der Freien Wähler.

Im Anschluss an die Stellungnahmen der anderen Fraktionen hat Gemeinderat Alfred Reiser eine persönliche Erklärung abgegeben, die aufgrund der Berichterstattung über die Sitzung beim einen oder anderen für Irritationen gesorgt hat. Alfred Reiser erzählte von der Parteizugehörigkeit seiner Eltern im Dritten Reich, von seiner eigenen politischen Sozialisation zu Zeiten Willi Brandts („Mehr Demokratie wagen“) und seiner bitteren Erkenntnis fünfzig Jahre später, dass man als Gemeinderat die Probleme dieser Welt nicht lösen könne. Deswegen solle man die Vergangenheit ruhen lassen und sich um das kümmern, auf das man Einfluss nehmen könne, zum Beispiel den Haushalt der Gemeinde.

Der Rest der Fraktion teilt diese Auffassung nicht.

Aber bei den Freien Wählern gibt es weder einen Fraktionszwang noch Maulkörbe. Insofern stand es Alfred Reiser auch frei diese persönliche Erklärung abzugeben, zumal diese ja offen und transparent erfolgte.

Bedenklicher stimmt da, dass der Fraktionsvorsitzender der Grünen versucht, den Rest der Freie Wähler-Fraktion in eine Art Sippenhaft (übrigens ein perfides Mittel, das die Nationalsozialisten häufig einsetzten) zu nehmen, obwohl auch ihm – wie jedem im Ratssaal – bewusst war, dass Alfred Reiser eine rein persönliche Erklärung abgegeben hat.




Freitag 19. 10. 2018 - 10:08 Uhr

Erste Ilvesheimer Weinwanderung zog viele Wanderer an.....

Tolles Wetter, ausgelassene Stimmung und vorzügliche Weine - so lässt sich der vergangene Samstag zusammenfassen.

Bereits um kurz vor 11 Uhr durften wir die ersten Gäste auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr begrüßen. Bei dem wunderbaren spätsommerlichen Wetter zogen viele Weinwanderer ihre Runde(n).

Einige waren mit Schoppehaltern und eigens angefertigten Wanderstöcken sehr gut auf das neue Ilvesheimer Event vorbereitet.

Auch wenn Wein und Essen teilweise ausverkauft waren, wussten sich die Vereine untereinander und selbst zu helfen, sodass kein Gast hungrig oder durstig nach Hause gehen musste. Oftmals lautete die Verabschiedung: „Bis nächstes Jahr!“.

Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz.

Die Idee von Annika Lerch hat über das Jahr hinweg immer mehr Gestalt angenommen.

Durch unsere Organisation und die Unterstützung der beteiligten Vereine konnten wir diesen tollen Vorschlag in die Praxis umsetzen. 

Unser Dank gilt allen Besuchern, Helfern und Mitwirkenden sowie der Freiwilligen Feuerwehr, die uns ihr Gelände zur Verfügung gestellt hatte. 

Im nächsten Jahr heißt es dann hoffentlich: „ Willkommen bei der 2. Weinwanderung auf der schönsten Insel der Welt“.

P.S. Zahlreiche Fotos von der ersten Ilvesheimer Weinwanderung finden Sie in unserer Bilder-Galerie hier.

 






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