150 Jahre MGV Germania
Der Ilvesheimer Abend zeigte einmal mehr die Vielfalt und Kreativität unserer örtlichen Vereine. Klar, dass auch wir Freien Wähler mitmachten, um dem Jubelchor unsere Aufwartung zu machen, unsere Verbundenheit mit einem Drehorgelchor zu zeigen.
Das Instrument aus dem Hause Rudolph wurde von Gebhard perfekt „gedreht“, was gar nicht so leicht ist, um Takt und Ton notengemäß erklingen zu lassen. Und die Chorknaben legten sich mächtig ins Zeug, Freude und die Lust am Auftritt übertrug sich rasch auf alle Festgäste in der Mehrzweckhalle: Der ganze Saal sang mit bei „Lustig ist das Germanenleben, faria, faria, ho...“ oder „Happy Birthday“ und „Zum Geburtstag alles Gute“......
Das Bild vom Monika Kohl/MM zeigt von links Rainer Metz, Dennis Rauhöft, Dr. Wolfgang Strauß, Norbert Magin, Gemeinderat Georg Schoger, an der Drehorgel Gebhard Rudolph, etwas verdeckt FW-Vorsitzender Siegfried Rauhöft, Gemeinderat Günter Tschitschke und Dieter Münster.
Vortrefflich der eingebundene Gedichtvortrag von Dr. Wolfgang Strauss, auch notwendig, um den Rollenwechsel der Drehorgeltrommeln zeitlich exakt zu überbrücken:
„Ein Mann singt mit Begeisterung, mit viel Elan und auch mit Schwung,
und weil er kräftig ist gebaut, singt er auch noch besonders laut.
Macht's keinen Spaß mehr ganz allein, tritt man in den Gesangverein,
in Ilvesheim - Auswahl ist da, gibt's dafür die GERMANIA.
Dort finden sich noch andre Knaben, die alle gleiche Ziele haben.
So schmettert froh man seine Lieder, im Kreise seiner Sangesbrüder.
Hat man dann strapaziert die Kehlen, dann muss man sie des öftern ölen.
Bier oder Wein, das ist egal, das gibt's ja im Vereinslokal.
Daneben feiert man auch Feste, die sind ja sowieso das Beste.
Um sein Können zu beweisen, begibt man sich auf Sängerreisen.
So dachten schon vor 150 Jahren, die Sänger, wie sie damals waren
und gründeten, es lag ja nah, den MGV GERMANIA!
Zwar war die Gründung wichtig, doch feiern kann man erst so richtig,
wenn eine angemess'ne Frist, seit jenem Tag vergangen ist.
Um aus dem Tage was Besonderes zu machen,
feiert man ihn im Zeichen des Drachen.
Der bringt viel Glück, macht alle froh und zeigt weltoffenes Niveau.
Wir feiern heute dieses Fest und alle die dabei gewest sind froh,
dass sie es heute waren und nicht bereits vor 150 Jahren.
Macht weiter so, bleibt froh und heiter,
dann geht das auch noch lang so weiter -
denn sicherlich gibt es noch länger, in ferner Zukunft frohe Sänger.
Drum wünschen weiter wir Erfolge stets Sonne,
keine dunkle Wolke dazu noch viele schöne Lieder ,
in 50 Jahren, kommen wir wieder!“
Das obligatorische Couvert überreichte unser Vorsitzender, die Zusage hinzufügend, als Einladende der nächsten Vereinsvertreterbesprechung Norberts Bauernbrot zur Germania-Salami (Präsent der Germania an alle Mitwirkenden) zu stiften!
Dieter Münster |